Freitag, 25. März 2011

Die lesende Minderheit - März/ April 2011

Klar mache ich wieder mit bei der lesenden Minderheit



Diesmal hieß es für März/ April 2011: "lies ein Buch, dessen Titel, oder dessen Inhalt mit Kochen, Speisen, Getränken, oder Lebensmittel, zu tun hat"
Gesagt getan. Zunächst hatte ich Probleme in meinem Fundus etwas zu finden, doch ehe ich mir dann was Neues gegönnt habe (hätte ich mal lieber) , fiel mir ein, dass ich ja dieses Buch meinem Männe mal zum Geburtstag geschenkt habe und es noch niemand gelesen hat. 


Fleisch ist mein Gemüse von Heinz Strunk. Damals gekauft, weil ich den Titel lustig und passend fand.

Klappentext:
„Der Mensch ist kein Beilagenesser.“ Wie es ist, in Harburg aufzuwachsen, das weiß Heinz Strunk genau. Harburg, nicht Hamburg. Mitte der 80er ist Heinz volljährig und hat immer noch Akne, immer noch keinen Job, immer noch keinen Sex. Doch dann wird er Bläser bei Tiffanys, einer Showband, die auf den Schützenfesten zwischen Elbe und Lüneburger Heide bald zu den größten gehört. Aber auch das Musikerleben hat seine Schattenseiten: traurige Gaststars, heillose Frauengeschichten, sehr fettes Essen und Hochzeitsgesellschaften, die immer nur eins hören wollen: „An der Nordseeküste“ von Klaus und Klaus. 

Es geht also um Heinz "Heinzer", der bei der Band Tiffanys spielt und dessen Leben als "Musiker". 
Ich habe mich also durch das Buch gequält und immer gehofft es wird mal besser, aber irgendwie wurde es das partout nicht. Es ist teilweise pervers, ekelhaft und höchst pubertär. Hauptthemen, neben endlos langen Passagen über die Auftritte der Band, mit genauer Playlist und Ausschnitten aus Musiktexten, sind pupsen, Pickel und ornanieren. Vielleicht findet das Buch manch einer lustig, aber meinen Humor hat das Buch absolut nicht getroffen. 
An dieser Stelle muss ich wohl überlegen meinem Männe noch ein neues Buch zu kaufen. das kann man ja eigentlich gar nicht verschenken.
 
Ich bin jedenfalls gespannt, ob es noch jemand gelesen und hat und wie da die Kritik ausfällt.
So gerne ich ein Buch empfehlen möchte, dieses kann ich einfach nicht weiter empfehlen. Vielleicht finde ich noch ein Buch passend zum Thema, was mich mehr anspricht.  Mal gucken, was sonst so geschmökert wird. Zu finden hier.

Herzlicher Gruß
Kerstin (die sich nun wieder einen spannenden Krimi zu lesen vorgeholt hat)
 

Kommentare:

  1. Hallo Kerstin, ich hatte auch mal so ein Buch, bei dem ich dachte: Wann wird's endlich besser oder wann fängt die Story eigentlich an? Ich hab es auch bis zu ende gelesen, obwohl jedes zweite Wort Scheisse oder Arsch usw. waren.
    Meine Schwester sagte dann zu mir, sie gibt einem Buch immer 100 Seiten. Wenn sie bis dahin nicht "drin" ist, hat es Pech gehabt:-) Mach ich nächstes mal auch.
    Mein letztes Buch war Hummeldumm. Das war lustig!
    LG Yvonne

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  2. P.S.: Jetzt weiss ich auch wieder wie das Buch hiess:
    http://amzn.to/gl3g7S
    LG
    YYvonne

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